Die Daten der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) für 2013 sind ja schon vor rund einem Monat publiziert worden (meine Analyse zur ÖAK finden Sie hier). Nach einer Auszeit wieder mit dabei: die verbreitete Auflage. Nun gibt es auch die Daten der Media Analyse für 2013 (meine Analyse zur MA finden Sie hier).

Und damit kann man sich wieder einmal anschauen, wieviele Leser denn ein Exemplar einer Zeitung hat – also MA dividiert durch ÖAK. Die sinnvollere Basis in der ÖAK ist dafür klarerweise die verbreitete Auflage. Ich habe trotzdem auch die Daten für die verkaufte Auflage ausgerechnet und hier dargestellt.

Das Ergebnis ist ein altbekanntes Rätsel der höheren Mediadaten-Kabbalistik: Warum eigentlich kommt der Standard auf eine deutlich höheren Wert als alle anderen Zeitungen? Kann das stimmen? Oder gibt es hier Verzerrungen? Sachdienliche Hinweise zur Lösung dieses Rätsels werden gern entgegen genommen.